

Unsere Kronen- und Brückenversorgungen werden vollständig digital geplant und konstruiert, um reproduzierbare Passungen und definierte Okklusionsverhältnisse sicherzustellen. Die Präparationsgrenzen werden sauber erfasst und in der CAD-Umgebung exakt übertragen, sodass die finale Restauration spannungsfrei sitzt und minimalen Nachbearbeitungsaufwand in der Praxis erfordert.
Je nach klinischer Situation setzen wir auf Zirkon, e.max oder metallkeramische Lösungen, um Belastbarkeit, Lichtdynamik und Randstabilität optimal zu kombinieren. Kontaktpunkte, Approximalkontakte und die funktionelle Morphologie werden bewusst ausgearbeitet, damit Eingliederung und Feineinstellung chairside effizient und vorhersehbar erfolgen können.
Durch unsere standardisierten CAD/CAM-Prozesse und abschließende manuelle Kontrolle entsteht eine Versorgung, die hohe klinische Langlebigkeit mit präziser Funktion verbindet.






Teleskoparbeiten erfordern eine hochpräzise Fertigung, da Halt, Friktion und Einschubrichtung exakt aufeinander abgestimmt sein müssen. Unsere Primär- und Sekundärkronen entstehen vollständig im digitalen Workflow, sodass Parallelität, Wandstärken und Flächenqualitäten reproduzierbar eingehalten werden.
Die Primärkronen werden CAD/CAM-gestützt konstruiert und anschließend feinbearbeitet, wodurch definierte Friktionszonen und spannungsfreie Passungen sichergestellt werden. Die Sekundärteile werden darauf abgestimmt gefertigt, sodass das Ein- und Ausgliedern kontrolliert, weich und wiederholgenau funktioniert.
Für eine langlebige Funktionalität achten wir auf materialgerechte Gestaltung, exakte Okklusionsverhältnisse und eine harmonische Integration ins Gesamtkonzept des kombinierten Zahnersatzes.




Implantatversorgungen stellen besondere Anforderungen an die Gestaltung von Passung, Kraftführung und Emergenzprofilen. Entscheidend ist dabei, dass alle Komponenten zueinander stimmig aufgebaut sind – von der Implantatplattform über das Abutment bis zur finalen Morphologie.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der kontrollierten Ausformung der Weichgewebsbereiche: Übergänge werden so gestaltet, dass sie Reinigungsfähigkeit, Gewebestabilität und ästhetische Wirkung unterstützen. Auch die Schraubenkanalführung wird bewusst positioniert, um spätere Eingriffe und Versorgungswechsel zu erleichtern.
Bei der Ausarbeitung achten wir darauf, dass Kontaktpunkte und Okklusion chairside nur minimal angepasst werden müssen. Die Materialwahl erfolgt indikationsbezogen – je nach Belastung, Sichtbereich und gewünschtem Transluzenzgrad.


Inlays und Onlays eignen sich besonders dann, wenn vorhandene Zahnsubstanz gezielt erhalten werden soll und dennoch eine stabile, formtreue Rekonstruktion notwendig ist. Bei der Gestaltung achten wir darauf, dass die Präparationsgrenzen sauber erfasst und die Übergänge so definiert werden, dass die Versorgung spannungsfrei eingegliedert werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Approximalbereichen: Kontaktpunkte werden so ausgearbeitet, dass sie funktionell stabil sind, ohne unnötige Belastungen zu erzeugen. Gleichzeitig wird die Kaufläche so modelliert, dass sie die individuellen Bewegungsmuster des Patienten respektiert und störungsfrei in die bestehende Okklusion eingebunden ist.
Auch die ästhetischen Aspekte spielen eine zentrale Rolle. Farbgebung, Transluzenz und Oberflächentextur werden so gewählt, dass die Versorgung sich harmonisch in die natürliche Zahnreihe einfügt und unter funktionellen Bedingungen langfristig zuverlässig bleibt.
Therapeutische Schienen kommen dann zum Einsatz, wenn funktionelle Abläufe gezielt geführt oder entlastet werden sollen. Eine zuverlässige Wirkung entsteht nur, wenn Kontaktverhältnisse, Gleitbewegungen und die Ausrichtung der Schiene exakt auf die individuelle Situation abgestimmt sind. Deshalb legen wir besonderen Wert auf klar definierte Kontaktzonen und eine gleichmäßige Druckverteilung, die die Muskulatur entlastet und störende Interferenzen reduziert.
Auch die Gestaltung der Führungsflächen spielt eine wichtige Rolle: Sie wird so ausgeformt, dass sie physiologische Bewegungsmuster zulässt, ohne ungewollte Belastungsspitzen zu erzeugen. Der Tragekomfort wird durch eine präzise Randgestaltung unterstützt, damit die Schiene stabil sitzt, nicht einschneidet und über längere Tragezeiten gut toleriert wird.
Durch die Kombination aus funktioneller Analyse und sorgfältiger Ausarbeitung entsteht eine Schiene, die sowohl diagnostisch als auch therapeutisch zuverlässig eingesetzt werden kann – unabhängig davon, ob es sich um Bruxismus, myofasziale Beschwerden oder gelenkbezogene Einschränkungen handelt.
Veneers bieten die Möglichkeit, ästhetische und funktionelle Aspekte des Frontzahnbereichs gezielt zu optimieren, ohne unnötig viel Zahnsubstanz zu opfern. Entscheidend für ein überzeugendes Ergebnis ist die präzise Abstimmung zwischen Untergrund, Präparationsdesign und der finalen Keramikschale. Die Lichtführung, Transluzenz und Oberflächencharakteristik müssen dabei so gewählt werden, dass sie den natürlichen Zahn realistisch wiedergeben und sich unauffällig in die Zahnreihe integrieren.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der Übergangsbereiche: Marginale Anpassungen und Kontaktzonen müssen so ausgearbeitet sein, dass die Versorgung stabil bleibt und sich funktionell störungsfrei eingliedert. Auch die Weichgewebsreaktion wird berücksichtigt, insbesondere bei leicht subgingivalen Übergängen, um ein langlebiges und ästhetisch ruhiges Gesamtbild zu gewährleisten.
Bei der Formgebung richten wir uns nach funktionellen Parametern und den individuellen Proportionen des Patienten. So entsteht eine Versorgung, die ästhetische Harmonie mit funktioneller Belastbarkeit verbindet – ideal für sichtbare Bereiche mit hohen Erwartungen an Natürlichkeit und Beständigkeit.






Eine Totalprothese muss nicht nur ersetzen, sondern auch die Funktion des stomatognathen Systems verlässlich stabilisieren. Grundlage dafür ist eine Prothesenbasis, die die individuellen anatomischen Gegebenheiten präzise aufnimmt und eine gleichmäßige Lagerung ermöglicht. Die Gestaltung der Randbereiche wird so ausgearbeitet, dass Bewegungen der Muskulatur berücksichtigt werden und die Prothese in dynamischen Situationen sicher geführt bleibt.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Zahnaufstellung: Die statische und dynamische Okklusion wird so angelegt, dass Kaukräfte kontrolliert abgeleitet werden und das Prothesenlager nicht unnötig belastet wird. Besonders im ästhetisch sichtbaren Bereich achten wir auf Formen, Achsenstellungen und eine natürliche Lichtführung, um ein authentisches Erscheinungsbild zu erreichen, das sich harmonisch ins Gesicht integriert.
Auch funktionelle Parameter wie Zungenraum, Phonetik und Lippenunterstützung fließen in die Gestaltung ein. Das Ziel ist eine Versorgung, die im Alltag zuverlässig funktioniert, gut toleriert wird und den Patienten sowohl funktionell als auch ästhetisch dauerhaft begleitet.


Interimsversorgungen sollen Übergangsphasen funktionell und ästhetisch stabil überbrücken, ohne die Situation unnötig zu verkomplizieren. Entscheidend ist eine Konstruktion, die das Weichgewebe respektiert, Kontaktpunkte sinnvoll verteilt und die Okklusion so ausbalanciert, dass keine zusätzlichen Belastungen entstehen.
Auch bei temporären Arbeiten achten wir darauf, dass Approximalräume, ponticnahe Bereiche und marginale Übergänge sauber ausgeformt sind, damit Reizungen und Plaqueretention minimiert werden.
Im sichtbaren Bereich spielt neben der Form auch die Oberflächencharakteristik eine Rolle. Die Gestaltung erfolgt so, dass die Versorgung sich unauffällig ins Erscheinungsbild einfügt und für den Patienten ohne Einschränkungen tragbar ist. Gleichzeitig bleibt die Interimsversorgung stabil genug, um funktionelle Belastungen zuverlässig aufzufangen – unabhängig davon, ob sich die Situation nach Extraktionen, implantologischen Eingriffen oder in einer mehrstufigen prothetischen Planung befindet.
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